Superman Sonderband 50 - Auf Erden Band 1 (Irdische Spoiler)

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Superman Sonderband 50 - Auf Erden Band 1 (Irdische Spoiler)



      SUPERMANS LANGER MARSCH BEGINNT!
      Superman: Auf Erden!Nach dem Untergang von New Krypton fühlt sich Superman seiner
      Heimat so fern wie noch nie. Der Stählerne beschließt, Amerika neu für
      sich zu entdecken. Auf einer Wanderung quer durch das Land stößt er auf
      Not, Glück, Elend und Hoffnung ... und viele Gefahren!

      Mmh....ich habe nun mehrere Seiten zurück geblättert, aber scheinbar gibt es zu diesem Band noch kein Thema. :whistling:

      Schade, denn die Jubiläumsausgabe und erste Ausgabe von Michel Straczynski fand ich wirklich klasse.

      Superman macht sich auf eine Reise durch Amerika, nachdem mit New Krypton auch seine zweite Heimat untergegangen ist. Er scheint innerlich zerissen und stellt sich die Frage, was ihn noch auf der Erde hält. Im Laufe der Bandes trifft er viele "einfache" Leute und wird mit deren altttäglichen Problemen konfrontiert.

      Aber auch der Widerstand in der Bevölkerung gegen Superman wächst, nachdem er in einem Kampf eine Kleinstadt zerstört.

      Straczynski zeigt, dass man nicht immer abgefahrene Alienstories braucht, um einen guten Comic zu schreiben und besinnt sich auf die Grundtugenden von Superman. Stark sind auch die Dialoge mit Batman (Dick) geworden, der versucht auf ihn einzureden.

      Nach diesem Band ist die Vorfreude auf den zweiten Band und den Superman nachdem Relaunch riesengroß. Auch freue ich mich, dass mit Earth One noch ein weiterer "Straczynski Superman" den Weg nach Deutschland findet.

      8/10
    • Ich schliesse mich der positiven Kritik an und leg sogar noch einen drauf! Nach New Krypton und dem Doomsday-Schrott ist dieser Band ein echtes Highlight! New Krypton an sich fand ich ganz ok, nur zu lang. Und dass jetzt alle auf einmal draufgegangen sind, fand ich nicht so doll. Die Doomsday-Bände fand ich ziemlich lahm.
      Aber dieser Band hier, das ist Superman, wie ich ihn mir vorstelle! Tiefgang im wahrsten Sinne des Wortes!
      Auch, wie alle um ihn rum immer zuerst auf Rotes Kryptonit tippen, fand ich zum Brüllen. Die Geschichte mit der Springerin und dem kleinen Jungen haben mich echt nachdenklich gestimmt.
      Freu mich auf Teil zwei.
      Von mir gibts satte 10/10! Weiter so!!!!
    • Ich schliesse mich an. Ein sehr guter Band. New Krypton war zu lang und Doomsday war Mist, hier wird gezeigt wie man eine Supie Story schreiben kann ohne das auf jeder Seite die Fäuste fliegen.
      Etwas bemängeln muss ich aber, wie Dick mit Superman spricht. Das hätte ich bei Bruce durchgehen lassen, aber Dick spricht schon etwas sehr herablassend mit ihm.
    • Scheinbar wurde der Band ja doch gelesen. :)

      The Poor Boy schrieb:

      Etwas bemängeln muss ich aber, wie Dick mit Superman spricht. Das hätte ich bei Bruce durchgehen lassen, aber Dick spricht schon etwas sehr herablassend mit ihm.

      Obwohl ich den Dialog klasse fand, muss ich dir zustimmen, das ist mir beim Lesen auch aufgefallen.
    • @G-Mann
      Bei Batman handelt es sich definitiv um Dick. In Auf Erden Teil 3 sagt Superman zu Dick:

      "Bruces Eltern wurden von Joe Chill ermordert...."

      und gleich darauf:

      "auch deine Eltern wurden nicht von ausserirdischen Invasoren oder einem Monster getötet...dieses Monster war ein einfaches Mitglied der Mafia".

      Das müsste alles aufklären. :)
    • Bin fleissiger Panini-Leser, als mir ein Freund aber von der Storyline vorschwärmte borgte ich mir die Hefte und las sie in einem Rutsch, großartig! Leider merkt man schon einen deutlichen Unterschied zwischen den Heften von Straczynski und den Nebenhandlungen in der Qualität, das ist etwas schade.
    • Hab den Band selber noch nicht zu ende gelesen aber wird der noch gut?

      700 und 701 waren echt ne qual zu lesen und waren echt irgendwie dumm und nicht schlüssig.
      Auch gefällt mir nicht das Clark unnötig unfreundlich zu allen ist und über seine Worte und taten nicht wirklich nachdenkt.
      Den Grund für seinen Marsch finde ich auch etwas lächerlich und im hinblick was in New Krypton passiert ist irgendwie...lahm.
    • Ich habe den Band am Samstag gekauft, grade beendet und finde ihn großartig. Die "New Krypton"-Storyline habe ich nur in sehr lückenhafter Weise vorliegen, weil's mir einfach zuviel stupides Rumgekloppe war, das hatte ich bei der "Blackest Night" schon, da war's aber etwas interessanter aufbereitet.

      Da war mir dieser Sonderband schon um einiges lieber. Die Gründe für Supermans Wanderung durch die USA werden in diesem Band bestens und für mich ausreichend beschrieben, die Interaktionen mit den Menschen fand ich einfach großartig und so ganz anders als alles, was ich jemals von Supie gelesen habe (auch wenn's natürlich etwas an die alte Story "Braucht die Welt einen Superman?" angelehnt war ;) ).
      Auch das Gespräch mit Batman war hochinteressant und sehr intelligent. Ich konnte gar nicht glauben, dass da Dick im Kostüm steckt, weil sie sich in der Diskussion absolut ebenbürtig begegneten :D
      Sehr interessant fand ich auch die Nebengeschichte zu Lois, die ihren bisherigen Lebensweg hinterfragt, besonders die Frage am Schluss, ob Clark sie denn braucht, fand ich sehr nett und passend zum Rest der Geschichte :)
      Bin außerdem schon gespannt, wie diese Psychoprügelgeschichte aufgelöst wird ^^ Das dreiköpfige Monster fand ich auch nett, stehen die drei Köpfe eventuell für Krypton, New Krypton und die Erde? Vielleicht ist es auch bloß so ein Dino aus der kryptonischen Urzeit, hatten wir ja auch schon einige Male glaub ich ^^ Ich finde erstere Interpretation aber besser, weil es Supermans psychischen Konflikt gut rausstreicht, vllt hat er das Viech ja unterbewusst so erschaffen :)

      Alles in allem eine sehr nette Geschichte, freu mich schon auf das Finale im nächsten Band!
    • Da die Kritiken hier so gut ausgefallen sind, wollte ich mal fragen, was es eigentlich mit der New Krypton Sache auf sich hat. Vielleicht kann mir das einer in einer PN zusammenfassen. Interesse hatte ich an dem Band schon, hatte ihn auch schon mal in der Hand.
      LG,

      nania
    • Nania schrieb:

      Da die Kritiken hier so gut ausgefallen sind, wollte ich mal fragen, was es eigentlich mit der New Krypton Sache auf sich hat. Vielleicht kann mir das einer in einer PN zusammenfassen. Interesse hatte ich an dem Band schon, hatte ihn auch schon mal in der Hand.
      LG,

      nania

      Imo brauchst du für diesen Band das Vorwissen von New Krypton überhaupt nicht. Einfach kaufen und genießen. Das bisschen Vorwissen, welches man eventuell haben sollte wird in der Einleitung von Panini kurz und bündig erzählt! :ok:
    • Endlich mal ein Superman, der nicht in dem großen weiten Universum spielt, sondern die Menschen hervorhebt, die Superman während seiner Reise durch das Land erlebt und die gleichzeitig auch ein Spiegelbild des Amerika von heute wiedergeben. Die Arbeitslosigkeit nach den ganzen Krisen, Verlust von Eltern, Gewalt in der Beziehung und am eigenen Kind. Einfach großartige Geschichten über das wirkliche Leben. Es machte wahnsinnigen Spaß, das Heft zu lesen und ich freue mich auch schon auf den zweiten Band.
    • ElConvoy schrieb:

      Hab den Band selber noch nicht zu ende gelesen aber wird der noch gut?

      700 und 701 waren echt ne qual zu lesen und waren echt irgendwie dumm und nicht schlüssig.
      Auch gefällt mir nicht das Clark unnötig unfreundlich zu allen ist und über seine Worte und taten nicht wirklich nachdenkt.
      Den Grund für seinen Marsch finde ich auch etwas lächerlich und im hinblick was in New Krypton passiert ist irgendwie...lahm.


      Mit der Meinung stehst du nicht alleine da, siehe dazu den Beitrag auf Atop the 4th Wall: atopfourthwall.blogspot.com/2012/04/superman-701.html

      Und wenn ich mir die hyperaktive Rezi in Gedanken nochmal durchgehe muss ich auch sagen: Das klingt schon alles ziemlich bekloppt.
      Supie spaziert also durchs Land weil irgendein Typ an Krebs gestorben ist, obwohl er dafür gar nix kann, bzw. noch nie Krebs heilen konnte...aha..
      Dazu noch seine angepisste Haltung alles und jeden gegenüber, der platte Pathos beim Gespräch mit der Springerin und zu guter letzt erklärt er einem Jungen das der kleine den Drogendealern bitteschön selbst verklickern soll das sie doch "woanders" dealen sollen, denn das is ja ok.
      Aus den Augen, aus den Sinn hilft natürlich immer.

      Yeah, right.
      :omg:
    • Vor allem ist dieses "Wir müssen unsere Augen hier haben und woanders muss für sich selbst stehen und erst wenn woanders zu hier wird ist es unser Problem." absolut nicht passend zum Charakter von Superman.

      Superman hilft ÜBERALL und nicht nur an einem Punkt uns lässt andere alleine mit ihren Problemen.

      Und auch seine lausige Ansprache am ende von 701 was einen Held ausmacht ist absolut hirnrissig. Denn A) Der Typ am Straßenrand hat vollkommen recht wenn er sagt das Superman lieber mal die Welt retten sollte anstatt sich mit kleinen dingen zu beschäftigen die die Polizei auch alleine hinkriegt (aber wir haben ja oft genug etabliert das die Polizei im DCU nur aus Idioten besteht) und B) Was soll der Müll über Henry Thoreau?? Der Typ ist kein Held sondern nur ein Depp der Seine Steuern nicht gezahlt hat und eine Nacht in den Knast musste bis seine Mutter seine Schulden bezahlt hat. Erst hinterher hat er behauptet damit gegen den Mexico krieg zu protestieren der erst kurz vor seinem Gefängniss Aufenthalt ausgebrochen ist und seine Nicht bezahlten Steuern datieren weiter zurück als der ausbruch des Krieges.
    • Auf Erden, komplett

      Da ich für den zweiten Teil, Superman Sonderband 51 keinen eigenen Thread gefunden habe, werde ich meine Meinung zur Auf Erden-Geschichte mal einfach hier posten.
      Anmerkung: Ich bin Wieder-Einsteiger mit den New52 und habe mich aufgrund der Empfehlung von einigen Usern und dem bekannten Namen des Autoren dazu entschlossen, diese Bände nachzukaufen.

      Wie von einigen bereits angesprochen hebt die Story sich vom klassischen Superheldengeprügel ab. JMS zeigt uns einen verletzlichen und nachdenklichen Superman, der nach den Verlusten der vorherigen Geschehnisse (welche ich nicht gelesen habe) durch ein Aufeinandertreffen mit einer einfachen Frau und ihrer Anklage zu dem Entschluss kommt, eine Wanderung durch die USA zu unternehmen, den einfachen Menschen zu helfen und seine Wert- und Moralvorstellungen zu hinterfragen.

      Soweit die Rahmenhandlung. Was ich wirklich interessant finde, gerade in Bezug auf den Relaunch, ist der Wunsch Supermans, wieder den einfachen Menschen zu helfen und weg zu kommen von den großen Krisen. Superman als Helfer der einfachen Menschen, so wird er jetzt ja auch in den neuen Superman Heften beschrieben (den deutschen, also die Action Comics in den USA). Mir wurde es damals zwischen Identity Crisis und Infinite Crisis zu viel mit den ganzen Mega-Crossover-Events (da kam ja noch die Final Crisis hinter, richtig?), deshalb fand ich es schön, Superman mal wieder alleine auf sich und seine Probleme reduziert zu sehen.

      Der erste Band enthält ja neben der eigentlichen Geschichte noch zwei Nebengeschichten. Dabei gefällt mir Lois' Überprüfung ihrer Situation und das Hinterfragen ihrer Notwendigkeit für Clark/Superman eigentlich ganz gut, wenn auch leider komplett außen vorgelassen wird, dass Lois' Bestimmung und ganze Passion für ihrer Tätigkeit als Reporterin viel zu wichtig sind, als dass sie nebenbei den Job einer Mutter und Hausfrau übernehmen könnte. Was ich nicht verstanden habe: Lois beantwortet die Frage nach eigenen Kindern mit dem Hinweis, dass Clark und sie keine bekommen können. Ist das nur eine Ausrede oder war das tatsächlich mal Thema in den Comics? Schade fand ich am Ende, dass ihre Zweifel so einfach aufgelöst wurden durch Supermans Antwort auf die Frage, ob sie wichtig für ihn wäre. Ich finde, man hätte das ganze als ein weiteres Element nehmen können, Superman als zunehmend isoliert zu zeigen. Lois ist während der ersten Hälfte der Geschichte ein Anker für ihn, bevor es im nachfolgenden Band dann zu einem Streit zwischen ihm und Lois kommt, durch den diese Bindung gelöst wird. Das hätte dann, wie gesagt, auch schon viel früher geschehen können.
      Die zweite Geschichte lässt mich etwas ratlos zurück. Zuerst mal eine Anmerkung zu dem vermeintlichen Foto: Tatsächlich ist die Gefahr, dass jemand Lois und Clark in seiner Rolle als Superman zusammen küssend beobachtet, nicht gerade klein, da Superman Lois des Öfteren aus brenzligen Situationen gerettet hat. An sich also wäre das Stoff für eine interessante Geschichte gewesen. Die Art und Weise, wie es hier jedoch eingesetzt wurde, ärgert mich etwas. Was will uns der Autor als Statement zur Situation Blogger vs klassische Journalisten sagen? Ich finde die Ansicht, wie sie in den Aussagen des direkten Konflikts zwischen Perry und dem Blogger deutlich erscheint, einfach naiv und der realen Problematik nicht angemessen.

      Auch in den Hauptgeschichten trifft Superman wie bereits von El Duderino und ElConvoy angedeutet zweifelhafte Entscheidungen. Anstatt den Dealern das Handwerk komplett zu legen, sich nur um das Hier zu kümmern erinnert mich an den Versuch des damaligen Innensenators von Hamburg, die Obdachlosen vom Hamburger Hauptbahnhof zu vertreiben, indem man klassische Musik 24/7 laufen ließ mit dem Resultat, dass die Obdachlosen ab dem Zeitpunkt an anderen S-Banh Stationen lagen und wohnten. Sicherlich mag es immer wieder Menschen geben, die sich für ein unrechtes Leben entscheiden, dagegen kann auch ein Superman nichts ausrichten, aber in der Bekämpfung des Unrechts sollte Superman die "Bösen" m.M.n. nicht einfach nur aus der Stadt jagen.
      Generell empfinde ich viele aufgenommene Fäden als zu schnell wieder fallen gelassen.Ein Beispiel: Superman entdeckt eine Rasse verfolgter Aliens...Perfekt, die kann ich nutzen, indem sie noch in der gleichen Geschichte alte Werke eröffnen.

      Der zweite Band dreht sich dann um die große Frage: Braucht die Welt einen Superman?
      Es gibt keine weiteren Nebengeschichten, dafür erzählen sich Clark und Bruce gemeinsam die Geschichte ihres ersten gemeinsamen Auftrags, quasi eine Nebengeschichte in der Hauptgeschichte. Was der Sinn dieser Erzählung sein soll erschließt sich mir leider nicht ganz, ich denke, für den Grundgedanken von Batman hätten sich weitaus kürzer zu beschreibende und dennoch treffende Beispiele finden lassen. Interessant für mich übrigens, dass es sich bei dem Batman wieder um Bruce Wayne handelt, während es im ersten Band ja scheinbar noch jemand anders (Dick Grayson?) war. Also muss Bruce Wayne ja zwischenzeitlich von den "Toten" wiederauferstanden sein.
      Sehr cool war die Erwähnung und Nutzung des Energieeindämmungsanzugs aus alten Zapp-Supie Zeiten. Ich weiß nicht, wie es der Mehrheit da geht, aber ich mochte damals den Story-Arc der Verwandlung von Superman zum Energiewesen Superman. Von daher war dieser Teil der Geschichte nochmal eine schöne Anekdote an die alten Zeiten.
      Eine Frage hätte ich noch zu der Gruppierung der Supermen: Kamen die schonmal vor? In irgendeiner Art und Weise? Oder war das ein Element, das sich JMS extra ausdenken durfte für seinen Run?

      Insgesamt gesehen hat mir die Grundthematik schon gut gefallen und es gab auch immer wieder schöne Stellen, leider aber immer wieder auch komische Begebenheiten, die mich in meinem Lesegenuss etwas irritiert haben.
    • Wow, dass der Band so wenig Beachtung bekommen hat, erschüttert mich. Nach der Empfehlung im entsprechenden thread hab ich mir den zugelegt und bin begeistert. Schöne, lange Charaktermomente werden durch kleine Actioneinlagen aufgelockert. während Superman sonst die Welt rettet, schlägt er sich hier weitestgehen mit Alltäglichem herum um sich seiner Sinnkrise zu stellen. Die Dialoge mit Dick (den hab ich erst überhaupt nicht kapiert, bis mir dann ein Licht aufgegangen ist, dass das NICHT Bruce ist) und Barry sind toll und zeigen, das Superhelden nicht nur eindimensionale Kloppermaschinen sind.
      Zudem zeigt der Band, dass Superman auch heute noch über immens viel ungenutztes Potential in sich trägt.
      Die Zeichnungen sind Zweckdienlich, aber nicht der Knaller. Ein Wermutstropfen ist, dass man hier sehr oft den Christopher Reeves lookalike bekommt. Das mag ich persönlich gar nicht,

      Story; 8/10
      Zeichnungen: 6,5/10
      Cover: 7/10
    • Som, der 2 Band ist auch durch und für gut befunden. Es ist zwar nicht immer alles logisch oder nachvollziehbar, aber das ist auch bei dieser Geschichte nicht zwingend notwendig. Die etwas "andere" Supermanstory und damit sehr lesenswert.

    • "SUPERMANS LANGER MARSCH BEGINNT!

      Superman: Auf Erden! Nach dem Untergang von New Krypton fühlt sich Superman seiner Heimat so fern wie noch nie. Der Stählerne beschließt, Amerika neu für sich zu entdecken. Auf einer Wanderung quer durch das Land stößt er auf Not, Glück, Elend und Hoffnung ... und viele Gefahren!"
      "Das große Finale der Saga "Auf Erden"! Supermans Marsch durch Amerika führt ihn zur alles entscheidenden Frage: Braucht die Welt einen Superman? Hilfe bei der Antwort erreicht ihn aus der Zukunft! Dazu: ein Gastauftritt von Flash und ein Blick auf das allererste Teamup von Batman und Superman!"
      enthält: US-Superman 700-711, 713-714

      leseprobe gibt es hier

      endlich habe ich diese wissenslücke geschlossen und superman sonderband 50+51 nachgeholt. ich kann mich kaum an "new krypton" erinnern und auch "die herrschaft der doomsdays" ist mir nicht ernsthaft in erinnerung geblieben. einzig, dass sups echt geknickt war und mit lois verheiratet ist, hatte ich noch auf dem schirm.

      während ich die story des ersten bandes noch sehr gut und im wahrsten sinne des wortes "bodenständig" fand, wird mit im zweiten teil zu viel unfug erzählt und auf die "amerikanischen werte" verwiesen. was daran besonders amerikanisch ist oder weshalb superman überhaupt so oft sein patriotismus aus aus der nase kommt, kann ich nicht sagen. während "auf erden" zu beginn von seinen tollen dialogen mit dick alias batman (den ich erst gar nicht erkannt hatte) und lois lebt, wirkt der zweite teil zu überladen. weder die schurkin noch das schwadron haben mich überzeugt.

      aktuell scheinen lois und clark ja kinder bekommen zu können, gelle? was war denn damals anders?

      gruß
      andi